Home / Blog / Der Bekleidungswahnsinn unserer Tochter

Der Bekleidungswahnsinn unserer Tochter

Der Titel dieses Beitrags klingt drastisch formuliert. Doch ich meine dies durchweg positiv und unterhaltsam. Während meine Wenigkeit mit drei breiteren Fächern einer Kommode auskommt, ist es erstaunlich, was sich alles bei unserer Tochter ansammelt. Umso mehr verwundert es mich, dass ihre Bekleidung in einem einzigen Kleiderschrank unterkommt. Zumindest ist das noch so, dürfte sich aber mit den Jahren ändern.

Der Bekleidungswahnsinn unserer Tochter

Socken, Hemden & Co: Alles hat seinen Platz

Denn unsere 5-jährige Tochter wächst rasant und sehen wir nicht nur an ihren ersten echten Zähnen, welche durchbrechen. Zudem entwickelt Sophia zunehmend einen eigenen Kopf in Sachen Bekleidung. Gelegentlich hat sie sich schon selbst alles zusammengesucht und uns vor vollendete Tatsachen gestellt.

Ihre liebste Beschäftigung ist es mit ihren unzähligen Kleidern zu spielen. Die haben sich durch Halloween und Fasching in der Kita angesammelt. Wenn eine Freundin zu Besuch kommt, gibt es hier kein Halten mehr. Schade, dass ich gerade kein Foto parat habe, wie dann ihr Zimmerboden von ihnen bedeckt ist.

Kindersocken aller ArtDoch alles halb so wild, denn am Ende wird aufgeräumt. Alles hat seinen festen Platz und wird regelmäßig aussortiert. Die Babysocken wurden schon lange durch Kindersocken ersetzt. Für Indoor-Spielplätze geben wir ABS-Socken mit, um ein Wegrutschen zu verhindern.

T-Shirts, Hosen und Pullover – alles passt tatsächlich noch in einen Kleiderschrank. Nützlich sind dabei solche Stoffboxen von IKEA o.Ä. Hier können Dutzende Socken, Unterwäsche und Hemden übereinander gestapelt werden.

Endlich kann sie sich allein anziehen

Ich helfe meiner Tochter immer wieder gern. Doch ebenso bin ich begeistert, wenn sie wieder ein Stück weit selbstständiger geworden ist. Je nach Lust und Laune, hängt die Moral zum Anziehen/Umziehen mal höher oder niedriger. Ganz verständlich, da es ja keinen Spaß macht und Aufwand bedeutet. Umso schneller gelingt es jedoch, wenn ein Ausflug ansteht oder Freunde erwartet werden.

Der Winter naht

Nun steht der Winter wieder vor der Tür. Statt T-Shirts gibt es Pullover. Immer häufiger braucht es Gummistiefel. Mütze und Schal kommen hinzu, damit der Kopf warm bleibt. Wenngleich Sophia die Bedeutung dieser zusätzlichen Bekleidung versteht, mag sie diese nicht immer freiwillig allein anziehen.

Uns Erwachsenen geht es nicht anders. Ein notwendiges Übel, mit dem wir leben müssen. Aber dafür kriegen wir dieses Jahr hoffentlich wieder etwas mehr Schnee zu Gesicht. Jetzt, wo wir im eigenen Haus wohnen, bekommt Schnee vor der Tür eine ganz neue Bedeutung. Da stehen nämlich hunderte von Quadratmetern bereit, auf denen sich die Kinder austoben können. Ob wohl genug Schnee für ein Iglu fallen wird? Papa wäre sofort Feuer und Flamme dafür. 😉

About Marvin

Vater einer dreijährigen Tochter, seit acht Jahren im Online Marketing selbstständig.

Das solltest du gelesen haben:

Lachen und Spielen #17: Jahresrückblick 2018

Lachen und Spielen #17: Jahresrückblick 2018

Der letzte Tagebucheintrag liegt schon etwas zurück. Mehr als acht Monate sind es genau genommen. ...