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Wie wichtig Oma und Opa für die Kinder sind

Ein Familienverband ohne Oma und Opa wäre nicht vollständig. Denn wo bleiben die Kinder, wenn sich Mama und Papa mal einen freien Abend gönnen möchten? Bei Oma und Opa. Wer erzählt die spannendsten Geschichten und deckt manchen Lausbubenstreich von Mama und Papa auf? Oma und Opa. Und wer bleibt immer gelassen, egal was gerade ansteht? Oma und Opa. Diese 3 Fragen zeigen deutlich auf, wie wichtig es ist, sich auf die Großeltern verlassen zu können.



So sind die Großeltern von heute

Die Rolle von Oma und Opa hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert, denn die Großeltern von heute sind noch agil, stecken voller Energie und sind ein eingespieltes Team mit ihren Enkeln. Da gibt es kein Hochschauen mehr auf die Oma, die es sich im Ohrensessel bequem gemacht hat. Die Oma von heute sitzt mit dem Nachwuchs am Boden des Kinderzimmers und baut mit ihm gemeinsam Puzzle. Und noch einmal. Und noch einmal, denn ihrer Geduld sind meist keine Grenzen gesetzt. Auch die Rolle des Großvaters hat sich deutlich geändert, mit ihm darf in der Werkstatt gehämmert werden. Mit ihm werden im Garten Kastanien gesammelt, die später mit ein wenig Fingerfertigkeit zum Kastanien-Tier werden.

Mit den Großeltern von heute darf das Enkelkind etwas erleben und gemeinsame Erlebnisse schweißen Jung und Alt zusammen. Sei es nur ein Besuch am Spielplatz oder die Großeltern versuchen etwas  mehr Abwechslung in den Alltag der Kinder zu bringen. Das amüsiert alle Beteiligten.

Großeltern sind wichtig für Kinder © seqoya
Quelle: Fotolia © seqoya

Auf ihre Unterstützung darf gezählt werden

Oma und Opa sind einfach eine starke Unterstützung, wenn es darum geht eine gute Balance zwischen Job und Familie zu schaffen. Wären sie nicht immer gleich zur Stelle, wenn man sie ruft, dann würde sich der Alltag gewiss anstrengender und kräfteraubender erweisen. Denn insgeheim wissen die Eltern und die Enkelkinder, da gibt es einen Rückhalt, auf den man sich immer und jederzeit verlassen kann und dieser Rückhalt nennt sich Oma und Opa. Zu früheren Zeiten lebte ein großer Familienverbund in einem Haushalt, die Enkelkinder wuchsen gemeinsam mit den Großeltern auf und konnten von dieser Familienzusammenstellung ihr ganzes Leben lang profitieren. Darum entschließen sich auch immer mehr Eltern, in ein Mehrgenerationenhaus zu ziehen oder mit Oma und Opa unter einem Dach zu leben. Denn in Großeltern stecken wichtige Vorbilder, im Kleinkindalter, im Schulalter und auch dann noch, wenn die Teenies flügge werden.

Die Großeltern stellen ihre eigenen Regeln auf

Und diese gestalten sich ganz anders wie bei Mama und Papa. Der Grund dafür, sie sind nicht von Striktheit, sondern von Gelassenheit und Weitsicht geprägt. Als Großeltern hat man einen anderen Blickwinkel auf die Erziehung gerichtet. Da darf es ruhig einmal ein Stück Schokolade mehr sein, da wird das langersehnte Spielzeug aus dem Schaufenster einfach gekauft und die Bettgehzeit nimmt man nicht so ernst. Wenn Großeltern ihre eigenen Regeln bei der Erziehung ihrer Enkelkinder aufstellen, kann das hin und wieder für kleine bis größere Konflikte sorgen. Es gilt aber als Eltern zu beachten, dass man den Großeltern auch ein Mitspracherecht einräumt. Und ehrlich, welchem Kind hat es schon geschadet, wenn es gelegentlich ein wenig verwöhnt wurde?

Oma und Opa nehmen die Erziehungsregeln in gewisser Weise etwas lockerer, setzen dafür aber neue Impulse, von denen die ganze Familie profitieren kann. Da sie nicht die volle Verantwortung für ihre Enkelkinder übernehmen müssen, fällt es ihnen leicht als starker Fels in der Brandung zu fungieren. Unverkrampft und mit Leichtigkeit bewältigen sie die kleinen Sorgen des Alltags gemeinsam mit dem Enkelkind. Schließlich werden in der Kindheit die schönsten Erinnerungen geboren, nicht zuletzt, weil Oma und Opa dafür gesorgt haben.



Oma und Opa, die Vermittler

Gerade in der Pubertät sind Mama und Papa ganz uncool. Nichts und niemand kann die Teenies verstehen oder etwa doch? Mit Einfühlsamkeit und Taktgefühl tastet sich die „Generation Silber“ heran, um als vertraute Person bzw. „Verbündete“ helfen zu können. Schließlich ist auch bei den Eltern in der Teenager-Zeit so einiges schief gelaufen und diese kleinen misslichen Umstände werden von den Großeltern aufgedeckt. Wenn es von Nöten ist, glätten Oma und Opa die Wogen wieder zwischen den Eltern und dem Kind. Sie gelten als Vermittler, in jeder noch so präzisen Lebenslage. Darin sind sie auch wirklich gut, denn ihre Lebenserfahrung macht sie reich.

Oma und Opa, die guten Zuhörer

Sie haben immer ein offenes Ohr für die Anliegen ihrer Enkelkinder und sie versuchen auch ihnen immer eine passende Lösungsmöglichkeit für die kleinen und großen Probleme zu bieten. Es ist wichtig für ein Kind zu wissen, Oma und Opa bieten nicht nur Spaß und Abwechslung, bei ihnen findet jeder auch die passende Schulter zum Anlehnen. Durch Zuhören zeigen die Großeltern Interesse an dem Leben ihres Enkelkindes. Egal, ob es jetzt um das Hobby oder um die Schule geht: Zuhören ist wichtig!

Die Großeltern machen es möglich, dass das Kind in einem lebendigen Umfeld aufwachsen kann

Die Großeltern tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, dass das Kind in einem lebendigen Umfeld aufwachsen kann. Viele Erziehungsratgeber schreiben davon, wie entscheidend es doch ist, dass das Kind mit anderen Kindern aufwächst. Aber genauso wichtig ist es, dass ein Kind mit älteren Menschen aufwachsen kann. Die Sozialisierung der Kinder hört nicht bei den Gleichaltrigen auf. Sie umfasst ein großzügiges Lebensumfeld, indem Kontakt mit neugeborenen Babys geknüpft werden sollte, genauso wie die Bekanntschaft mit der älteren Generation nicht fehlen darf. Die Verbindung zu Jung und Alt macht aus einem Kind einen heranwachsenden Erwachsenen mit Empathie und Weitblick.



Gemeinsam an einer schönen Kindheit arbeiten

Es ist entscheidend, darauf zu achten, dass die Beziehung zu den Großeltern bereits im Kleinkindalter aufgebaut wird. Denn die Basis für eine gute Beziehung, die ein Leben lang anhält, wird bereits in diesem Alter geknüpft. Die Aufgabe der Eltern ist es, den Kindern Werte zu vermitteln, die sie stark machen für das Leben und ausreichend Geborgenheit zu schenken. Wenn diese wichtigen Aufgaben nicht von zwei Menschen übernommen wird, sondern gleich von vier oder sechs, dann geht das Kind gestärkt in das Leben und weiß, ich habe viele Vertraute an meiner Seite, auf die ich mich zu jeder Zeit verlassen kann. Davon können nicht nur die Kinder profitieren, sondern auch die Eltern. Darum sollten diese bemüht sein, dass immer ein guter Kontakt zwischen Enkel und Großeltern herrscht.

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About Anne

Für mich ist Kindererziehung Herzensangelegenheit. Ich schwöre auf den Spruch von Jean Paul: Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein ganzes Leben lang aushalten.

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