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Lachen und Spielen #1: „Stille Momente auf der Toilette“

Lachen und Spielen #1: „Stille Momente auf der Toilette“
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Um unserem Blog neues Leben einzuhauchen, starten wir heute mit einer Serie von Artikeln. Wie viele es werden, ist noch ungewiss. Jedoch fiel uns auf, dass wir mit unserer Tochter so viele schöne und witzige Erlebnisse teilen dürfen. Wir überlegten diese Artikelserie als „Tagebuch“, „Sophias kleine Welt“ oder auch „Sophias Wochenrückblick“ zu benennen. Schlussendlich blieben wir dem Titel unseres Blogs treu und fügten lediglich eine Nummerierung hinzu.

Lachen und Spielen #1: „Stille Momente auf der Toilette“

Wir verfolgen damit zwei Ziele. Zum einen sollen andere Eltern dazu animiert werden, ebenfalls ihre schönsten Erlebnisse mit Kindern zu teilen. Denn viel zu schnell vergessen wir tolle Wortschöpfungen und Teile der kunterbunten Fantasie unseres lieben Kleinen. Zum anderen wollen wir diese Art Tagebuch nutzen, um für unsere Kinder etwas Bleibendes zu hinterlassen. In das sie sich dann einlesen können, wenn sie alt genug dafür sind. Los geht´s! 😉

Von nicht ganz so stillen Momenten auf der Toilette

Wir wissen nicht wie es dazu gekommen ist, aber es hat sich ein seltsames Ritual bei uns etabliert. Nämlich dann, wenn Sophia auf Toilette ihr großes Geschäft verrichten muss. Ich saß auf dem Wannenrand neben ihr, Mama kam ins Bad. Sofort hieß es: „Mama geh raus, stinkt ein bisschen“ und wir mussten laut lachen. Mama ging raus und ich bekam zu hören: „Papa nicht bewegen – Ich brauche Ruhe!“. Die Ironie an der Geschichte: Nur Mama durfte unserer Tochter den Popo sauber machen. Aber bis dahin wollte Sophia sie verschonen. 😀



Das Abenteuer Backen

In der Küche teilen meine Frau und ich für gewöhnlich die Arbeiten unter uns auf. Papa kocht das Essen und Mama backt Kuchen. Dabei wird unsere Kleine stets mit einbezogen. So war es mal wieder an der Zeit für einen neuen Kuchen. Unsere Tochter erlebte aber nur noch das Vermischen der Zutaten und wie Mama diese auf dem Blech ausbreitete. Danach ging es nämlich ins Bett.

Den Kuchen backte meine Frau am Abend zu Ende. Am nächsten Morgen, es war Wochenende, schaute unsere Tochter in den Ofen. Mit der Erkenntnis: „Der Kuchen ist gewachsen“. Wir mussten lachen. Vor allem deshalb, weil sie das Wort „gewachsen“ vorher noch nie benutzt hatte. 😉

Rücken waschen mal anders

Eine der schönsten Zeiten ist für mich, wenn wir gemeinsam in der Badewanne sitzen. Dabei sind schon viele lustige Momente entstanden. Siehe gestern. Ich frug meine Tochter, ob sie Lust hätte mir den Rücken zu waschen. Nach ihrer Zustimmung drehte ich mich um. Im nächsten Moment bekam ich einen Kaffee eingeschenkt. Mit der Begründung: „Papa krank – braucht Ruhe und Kaffee“. Es war nicht der letzte an diesem Abend.

Nach der gefühlt 15. Anfrage, ob ich noch den Rücken gewaschen bekomme, ging es dann los. Anfangs noch mit warmem Wasser. Eine Rechtsdrehung am Wasserhahn später, wechselten wir dann zu einer eiskalten Waschung. Sophia kommentierte das auch mit „kaltes Wasser“ und machte weiter. Nun ja, Entspannung fühlt sich anders an. 😉



„Wenn es donnert, dann…

… schimpfen die Wolken mit dir.“ Dieser Satz kam uns in den Sinn, als unsere fast dreijährige Tochter mal wieder nicht einschlafen wollte. Sie hatte ihre reguläre Bettzeit mal wieder etwas ausgereizt. Was uns früher noch die Nerven geraubt hat, sehen wir heute sehr entspannt. Manchmal war der Tag eben so spannend, dass man nicht so leicht einschlafen kann.

Wenn es donnert, dann schimpfen die Wolken mit dir

Sophia darf dann noch etwas länger aufbleiben. Es war wieder so ein Tag und nach etwa zwei Stunden „extra Spielzeit“, wollten wir dann doch einen Schlussstrich ziehen. Wirkliche sinnvolle Argumente ziehen bei einem Kleinkind in diesem Alter noch nicht. So lag Sophia zwischen uns, stand auf, trank und sprang. An diesem Abend kam uns ein Gewitter zu Hilfe.

„Was ist das?“, frug unsere Tochter und machte große Augen. Ich weiß nicht mehr, wer von uns beiden den Satz herausbrachte: „Es donnert, die Wolken schimpfen mit dir, weil du noch nicht schläfst.“ Verbunden mit der einsetzenden Dunkelheit, war dies unsere zufällig erfundene Wunderwaffe für diesen Abend gewesen.

Sofort legte sich Sophia hin und schloss die Augen. Völlig verblüfft, wiederholten wir diese „Weisheit“ noch ein- bis zweimal. Binnen zehn Minuten war unsere Tochter zur Ruhe gekommen und eingeschlafen. Und wenn sie nun ein Gewitter erlebt, sagt sie es schon selbst: „Donner! Die Wolken schimpfen.“

In diesem Sinne, viel Spaß weiterhin mit euren Kids! 😉

Möchtest du gleich den nächsten Tagebuch-Eintrag lesen? Hier geht es zu Teil 2



About Marvin

Vater einer dreijährigen Tochter, seit acht Jahren im Online Marketing selbstständig.

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